RAUS-Auslaufjournal richtig führen (Vorlage und digitale Lösung)

Wie Sie das Auslaufjournal für das RAUS-Programm korrekt führen, was die Kontrolle sehen will und worin sich RAUS und BTS unterscheiden – mit praktischen Tipps für Schaf-, Ziegen- und Rinderhalter.

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Wer am Programm RAUS (Regelmässiger Auslauf ins Freie) teilnimmt, muss den Auslauf dokumentieren – in einem Auslaufjournal. RAUS spielt bei Rindern eine ebenso grosse Rolle wie bei Schafen und Ziegen. Festgehalten wird, an welchen Tagen die Tiere Zugang ins Freie bzw. auf die Weide hatten. Dieses Journal ist die Grundlage für die Beiträge und wird bei der Kontrolle geprüft.

Was die Kontrolle sehen will

  • Lückenlose Aufzeichnung der Auslauftage pro Tiergruppe.
  • Nachvollziehbarkeit: erster und letzter Weidetag, regelmässiger Auslauf gemäss den Programmvorgaben.
  • Aktualität: das Journal wird laufend geführt, nicht rückwirkend rekonstruiert.

Die genauen Anforderungen (Anzahl Tage, Bedingungen) legt der Bund fest; massgebend sind die Vorgaben des BLW und der Kontrollstellen wie der KUT.

RAUS oder BTS – wo ist der Unterschied?

  • RAUS belohnt den regelmässigen Auslauf ins Freie (Weide/Laufhof).
  • BTS (Besonders tierfreundliche Stallhaltung) belohnt das Haltungssystem im Stall (z. B. eingestreute Liegeflächen, Tageslicht).

Beide Programme sind freiwillig, können kombiniert werden und sind mit Direktzahlungen verbunden.

Papiervorlage oder App?

Eine Papiervorlage funktioniert, ist aber fehleranfällig: vergessene Tage, unleserliche Einträge, verlorene Blätter. Ein digitales Auslaufjournal führt die Tage strukturiert mit und lässt sich für die Kontrolle als sauberen Nachweis exportieren.

Mit Herdy dokumentieren

In Herdy halten Sie Weide- und Auslauftage strukturiert fest und führen das Journal laufend – bereit für die nächste Kontrolle. So wird aus dem gefürchteten Papierkram ein Export auf Knopfdruck.

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